ÜBERSICHT ▼

 

WENN DIE MILCH ÜBERKOCHT ▼

 

WENN DIE MILCH ÜBERKOCHT

 

Hier finden Sie einen Auszug unseres Programms:

Idee des Theaterstücks

Die Theatergruppe zeigt an neun Figuren den Weg nach der Sinnsuche ihres Lebens. Eigene Erfahrungen und Beobachtungen aus der persönlichen Lebenswirklichkeit der Schauspieler sind in die Bilder der Szenen eingearbeitet.

Für ein Mädchen ist die Sehnsucht nach Geborgenheit in der mütterlichen Liebe der Lebensantrieb. Eine Frau buhlt um Bestätigung ihrer angeblichen Schönheit. Dagegen strebt der Machtgierige nach Perfektion seines perfiden Herrschens über seine Sklavin. Ein Alter lauscht seiner Musik und glaubt an Engel. Aber wer der Figuren kann wirklich das Lebensziel und den Sinn des Lebens erreichen? Wer besteht die wahrhaft ungeheure Reise?

Das Theaterstück ist eine Aufforderung an den Betrachter, sich die Kernfrage des Lebens zu stellen und seine ganz persönliche Antwort selber zu finden.

Hat das Leben einen Sinn?

"Um Erfolg zu haben, Kinder zu haben, Geld zu verdienen und zu sterben? Oder: um uns selbst zur möglichen Vollkommenheit zu entfalten? Aber wozu das alles?

Nun: wir werden einmal alle sterben. ALLE! Und dann ist da irgendetwas. Es ist nicht aus. Das fühlen wir, und sofern wir Christen sind, glauben wir es. Wir glauben, was die Ewigkeit ist: ein personales Fortleben. Unvorstellbar, aber doch möglich.

Warum, wozu aber dieses ewige Leben? Weil da Gott ist. Er ist ewig und will uns, liebend bei sich haben. Und von diesem Gedanken her, von Gott her wird alles begreiflich. Er ist das Zentrum der großen Ordnung, die wir nicht begreifen, in der uns vieles widersinnig, ja schrecklich ungeordnet erscheint. Von daher bekommt alles einen Sinn. Welchen? Eben den, dass alles aber auch alles, angeordnet ist in einer ganz gro?en Ordnung. Es ist letztlich eine Liebesordnung. Sie stehen darin, wir alle tun es. Sie können diese Ordnung in Unordnung bringen durch böse, lieblose Taten. Sie können die Ordnung festigen durch Gutes. Der Sinn des Lebens ist: die Ordnung der Liebe festigen, weil dies im Sinne Gottes ist, der Sie liebt."

Luise Rinser

Worauf.hin.leben.wir?......................................................................................... "... und wenn du es wieder mal müde bist. ........................................................... wie eng und begrenzt dein Leben ist, .................................................................. und die ganze Erde erscheint dir fast .................................................................. umsponnen von einem grauen Netz, ....................................................................... in dem du dich hilflos verfangen hast, ................................................................... ein Netz aus Gewohnheit, Gewalt und Gesetz, ...................................................... ein Netz aus Grenzen von Staat zu Staat, ....................................................... Grenzen aus Dummheit und Stacheldraht, ............................................................. Grenzen des Geldes, begrenzte Zeit ..................................................................... und die Grenzen der eigenen Fähigkeit... ............................................................ ...und wenn du dich wieder mal wund gestoßen ........................................................ an den Gitterstäben, den kleinen und großen, ..................................................... und du weißt genau: Du kommst nie mehr vom Flecke, ........................................... du bleibst gefangen im eigenen Raum, dann hockst du dich nieder in deiner Ecke ..... und träumst den alten Traum: .............................................................................. Da breitest du weit deine Arme aus ..................................................................... und ein tiefer Atemzug!........................................................................................... Du schwingst dich empor über Straße und Haus....................................................... in traumhaftem Vogelflug. ....................................................................................... Du fliegst und du fliegst und du brauchst kein Ziel, ................................................. und das Dasein selbst ist ein Glück! ..................................................................... Keine Grenze dort unten bekümmert dich viel, .......................................................... du möchtest nie zurück. ................................................................................... warum man nicht glaubt daran, ............................................................................... dass man so frei wie ein Vogel ist ........................................................................ und in Wahrheit fliegen kann." ............................................................................... Michael Ende